Die Befeuerung

Es gibt aktuell 2 Arten wie eine Brandsimulatiosnanlage befeuert werden kann.

 

Für eine Gasbefeuerte Anlage haben sich auch die beiden Landkreise Heidekreis und Rotenburg (W.) entschieden.

In der Brandsimulationsanlage Schneeheide wird die Hitze in der Anlage durch kontrolliertes Abbrennen von Flüssiggas erzeugt. Durch die Befeuerung mit Gas hat man einen ganz klaren Vorteil, dieser liegt in der besseren Kontrollierbarkeit des Feuers! Mittels der Gasbefeuerung kann man das Feuer über den Notaus sofort stoppen. Wird die Anlage in einem Notfall über den Notaus gestoppt, werden sofort sämtliche Gase und der zu Übungszwecken eingesetzte Rauchnebel mittels Absaugung aus der Anlage herausgesogen. Ein weiterer Vorteil ist die Steuerung der Temperaturen, hier kann sensibel darauf eingangen werden, welche Temperaturen man für die verschiedenen Übungen benötigt.

Nicht zu vergessen ist natürlich der umweltliche Aspekt, die Schadstoffemissionen sind hierbei sehr gering, was eine Realisierung bei den heutigen Umweltauflagen im Vergleich zu den feststoffbefeuerten Anlagen deutlich verbessert.

 

Feststoffbefeuerte Anlagen

Eine weitere Art und Methode der Brandsimulation bietet das befeuern mit Holz. Die mit Holzbefeuerten Anlagen werden in den meisten Fällen mit alten Paletten bestückt an angezündet. Hierbei ist ganz wichtig, das nur unbehandeltes Holz zum Einsatz kommt, denn auch hier spielt der Umweltgedanke eine wichtige Rolle.

 

Ein ganz klarer Vorteil für die Feststoffbefeuerte Anlage ist das natürliche Feuer. Durch die Verbrennung entsteht Rauch. In der Kombination Flammenbild und der dazugehörigen Rauchentwicklung kann man sehr gezielt auf das Verhalten des Feuers eingehen. Dieses ist bei einer Gasbefeuerten Anlage leider nicht möglich.

 

Die Steuerung des Feuers gestelltet sich durch Luftzufuhr bzw. Schließung der Containertüren.

 

Einen Notausschalter sucht man in der Feststoffanlage vergeblich. Hier wird von den Ausbildern noch mehr Verantwortung bezüglich Sicherheit abverlangt.